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JAVA und JEE-Applikationsserver als strategische Plattformen
23. Februar 2009
Jetzt Full-Unicode-Support und noch mehr Power Neue Version PLOSSYS® netdome
SEAL Systems hat mit der Version 4.3 die aktuelle Version der Document Output Management Lösung PLOSSYS® netdome freigegeben. Es gibt insgesamt über 30 Verbesserungen und Erweiterungen. Hier zwei Highlights:
Volle Unicode Unterstützung
Aufträge, Auftragsnamen und Parameter können jetzt Unicode-Zeichen erhalten.
Unicode (deutsch etwa: "Einheitsschlüssel") ist ein alphanumerischer Zeichensatz, ein von der internationalen Standardisierungs-Organisation ISO genormtes System zur Kodierung von Textzeichen (Buchstaben, Silbenzeichen, Ideogrammen, Satzzeichen, Sonderzeichen, Ziffern). Unicode ist der Versuch, weltweit alle bekannten Textzeichen in einem Zeichensatz zusammenzufassen, also nicht nur die Buchstaben des lateinischen Alphabets, sondern etwa auch das griechische, kyrillische, arabische, hebräische, thailändische Alphabet und die verschiedenen japanischen (Katakana, Hiragana), chinesischen und koreanischen Schriften (Hangul). Außerdem können mathematische, kaufmännische und technische Sonderzeichen im Unicode kodiert werden.
Die Verarbeitung und Konvertierung von Unicode-Zeichen kann für verschiedene Zwecke getrennt gesteuert und konfiguriert werden.
Gate Parallelisierung
Um Engpässe in der Auftragsverarbeitung durch die Gates bei großem Auftragsvolumen zu vermeiden, kann durch Parallelisierung der Gates eine Performancesteigerung erreicht werden. Aufträge können auf mehrere Gates (Subgates) gleichen Typs verteilt werden. Die Verteilung kann nach Last oder Dateigröße erfolgen.
Zusammen mit PLOSSYS netdome 4.3 ist auch eine neue Version der PLOSSYS-Bedienkonsole OCON in der Version 1.3 verfügbar. Auch hier gibt es Neuerungen für die Administratoren und Anwender:
Konfiguration von Pooldevices
Pooldevices sind virtuelle Geräte, hinter denen sich mehrere physikalische Drucker verbergen können. Der Pooldevice-Intelligenz entscheidet dann automatisch, welches Gerät für einen Ausgabeauftrag geeignet ist (zum Beispiel Farbe/Monochrom, Trennung von Groß- und Kleinformat mit automatischer Zusammenführungsinformation). Statt separater Konfiguration geht dies jetzt auch mit OCON.
Erweiterte Statistikfunktionen
Produktions- und Nutzungsdaten stehen jetzt auch in einer Datenbank zur weiteren Auswertung durch Kundenfunktionen zur Verfügung. Eine interaktive Exportfunktion erlaubt die Ablage von selektierten Werten in eine CSV-Datei zur Weiterverarbeitung mit Standard-Office-Anwendungen.
Die bekannten, dateibasierenden Verfahren stehen weiterhin zur Verfügung.
Graphische Auswertung von Nutzungsprofilen
Eine integrierte Visualisierungsfunktion ermöglicht vielfältige Sofortauswertungen, beispielsweise um Spitzenbelastungen und Leerlaufzeiten leichter erkennen zu können. Oder um ungenutzte bzw. überlastete Geräte zu identifizieren.
Die Auswahl der Anzeigewerte und Parameter erfolgt einfach in einem Dialogfenster. Zu den Filterkriterien gehören unter anderem: Server, Geräte, Zeitintervalle, Benutzergruppen, Blatt oder Quadratmeter sowie weitere protokollierte Werte.
Die Anzeige kann gezoomt werden. Ebenso können einzelne Kurven ein- und ausgeblendet werden.
Eine Speichern-Funktion ermöglicht die Ablage als PNG oder JPEG Datei.
Carlos Schramer hat die Entwicklung der neuen PLOSSYS netdome Version koordiniert: "Mit dieser Version sind unsere Kunden für den Einsatz in heterogenen, multinationalen Umgebungen gerüstet.
Dazu haben wir neue Möglichkeiten zur Durchsatzoptimierung geschaffen. Und wie immer gibt es auch ein paar neue Komfortmerkmale, die den Systembetreuern die Arbeit vereinfachen und Entscheidungshilfen liefern können."
Druckerverwaltung, PDF/A, Publishing und Unterlagendruck
Die CeBIT ist die wichtigste Plattform für technische Innovationen in der Informationstechnologie. Vom 3. bis 8. März 2009 präsentiert SEAL Systems in Halle 4 auf dem Stand D12 als Partner der SAP AG wieder Neuheiten und Weiterentwicklungen für eine effiziente Verteilung und Ausgabe von Dokumenten.
Druckerverwaltung mit easyPRIMA
Neu auf der CeBIT: Die Pflege und Verwaltung von Druckern ist für viele Unternehmen mit einem hohen Zeitaufwand und dadurch auch hohen Kosten verbunden. Häufig müssen neue Ausgabegeräte in mehreren Ausgabe- und Spoolsystemen gleichzeitig gepflegt werden (SAP®, Windows® und PLOSSYS® netdome). Gerade für SAP-Kunden kann der Aufwand drastisch steigen, wenn mehrere SAP-Systeme eingesetzt werden. Kommen dann noch aus Performance und Sicherheitsaspekten mehrere PLOSSYS- und Windows-Printserver zum Einsatz, läßt sich eine Synchronisierung der Druckerdefinitionen nur mehr sehr schwer erreichen. Genau hier kann easyPRIMA Abhilfe schaffen.
Produktinformationen automatisch erstellen
Document Production Center DPC ist eine SAP-integrierte Schnittstelle für das Redaktionssystem SCHEMA ST4 und SAP® PLM. Damit kann die Erstellung von Produktinformationen nahtlos in den Produktdaten-Lebenszyklus mit eingebunden werden.
PP4SAP ist ein SAP-Interface für den Docware Parts Publisher zur automatisierten Katalogerstellung.
SEAL Systems stellt effiziente Direct Publishing-Verfahren zur automatisierbaren Erstellung von Handbüchern und Dokumentationen vor. Auf Basis der Produkt- und Dokumentenstrukturen im SAP werden Text- und Dokumentationsteile zu einer Gesamtdokumentation zusammengefügt. Die Verteilung erfolgt als Druck oder in elektronischer Form.
PDF/A – Erzeugung von standardisiertem PDF für die Archivierung
Sicherheit in der digitalen Langzeitarchivierung: PDF/A ist eine internationale Norm, die PDF von Ballast befreit und langfristig Aufbewahrungssicherheit schaffen soll. Als Spezialist für Formatkonvertierungen aller Art hat SEAL Systems eine neue Produktfamilie geschaffen: Die PDF Longlife Suite enthält alles, was für ein Arbeiten mit PDF/A erforderlich ist.
Mit ConvertWIZ wird PDF/A aus allen Anwendungen erstellt – so einfach wie Drucken. PDF Checker überprüft die Normkompatibilität. PDF Adjust kann fehlerhafte und nicht-konforme PDF-Dateien korrigieren. Dazu gibt es eine Integration in das SAP DVS mit zwei Schwerpunkten: Überprüfung der Bestandsdaten im Contentserver mit dazugehörigem Reporting und die Einbindung von PDF Checker/Adjust in das Check-In Verfahren.
PDF Longlife Suite ist als Serverversion verfügbar und damit besonders gut für den unternehmensweiten Einsatz geeignet.
SEAL Systems auf der CeBIT 2009
SEAL Systems wird die Anwendungen auf der CeBIT 2009 vorstellen. In Halle 4 auf dem Stand D12 präsentiert SEAL Systems vom 3.–8. März 2009.
Gert Oehler, bei SEAL Systems verantwortlich für die Messeaktivitäten, ist vom Erfolg dieser Messe überzeugt: "Zusammen mit unserem Partner SAP präsentieren wir wieder neue Verbesserungen und Entwicklungen. Gemeinsam mit Partnern können wir komplette Geschäftsabläufe zeigen."
Support-Optimierung Tools zur vereinfachten Störungsanalyse und -behebung
Tritt in der Verarbeitung von Aufträgen beim Kunden ein Fehler auf, so ist es häufig nötig, dass sich der Support oder der Projektingenieur bei SEAL Systems die problematischen Dateien zusenden lässt. Dabei mussten bisher die nötigen Dateien gesucht und eingepackt werden. Dies erforderte in der Regel Unterstützung durch einen Ansprechpartner bei SEAL Systems.
Mit den neuen Produktversionen kann ein Systemadministrator schnell und vollständig alle Analysedaten zusammenfassen und versenden.
PLOSSYS Konsole
In PLOSSYS OCON ist seit der Version 1.2.1 ein Dialog zur einfachen Bereitstellung von Supportdaten integriert. Über den Menüpunkt "Alle Dateien sammeln" wird ein Archiv erstellt, das im Anschluss lokal gespeichert bzw. per FTP oder E-Mail verschickt werden kann.
Digital Process Factory DPF
Ähnlich wie in OCON ist es jetzt mit dem zusätzlichen Programm "support.pl" möglich, DPF Tracker um einen Dialog zur Bereitstellung von Supportdaten zu erweitern.
Diese Oberfläche wird außer für die aktuell freigegebene DPF 1.3.0 auch für die DPF 1.1.8 zur Verfügung stehen, da dies bis mindestens Q2/2009 die am häufigsten installierte Version bleiben wird.
Sobald die Supportoberfläche installiert ist, wird in der Auftragsansicht im DPF Tracker (bei ausreichender Berechtigung) ein Rettungsring sichtbar, mit dem man einen Auftrag für die Übertragung zu SEAL Systems zusammenpacken kann.
In einem Dialog werden die wichtigsten Informationen wie Kontaktadresse und Fehlerbeschreibung eingegeben.
Im Hintergrund wird das ausgewählte Auftragsverzeichnis in eine ZIP-Datei gepackt, die im Anschluss lokal gespeichert oder per E-Mail verschickt werden kann.
Die ZIP-Datei kann dann bei SEAL Systems wieder in DPF importiert werden, um die Fehler zu analysieren.
SAP-Transaktionen von SEAL Systems
Für SAP wurde die Funktion "Installationscheck" in die zentrale Administrationstransaktion /SEAL/ADM übernommen. Mit der neuen Schaltfläche wird der Installationscheck für das ausgewählte Modul durchgeführt und angezeigt. Weitere Funktionen wie Download des Protokolls oder Versenden per Mail sind im SAP-Standard enthalten.
Der Installationscheck beinhaltet mit der SAP NW Basis-Version 1.0.3 weitere Prüfungen:
Erweiterung des Installationschecks (zum Beispiel Prüfung von SAPFTP/SAPHTTP)
Bessere Darstellung der Prüfergebnisse der SEAL-Implementierungen (BAdI-Erweiterungen und -Funktionen im EasyDMS-Umfeld)
Von der Integration weiterer Supportdaten wurde abgesehen, da diese nicht immer vorhanden bzw. nicht eindeutig zuordenbar ist. Für die meisten dieser Daten gibt es bereits eigene Transaktionen im Standard oder von SEAL Systems:
Schneller und zielgerichteter Support im Störungsfall wird jetzt noch einfacher. Rückfragen werden vermieden. Auch Kunden ohne Fernwartungszugang und noch unerfahrenen Systemadministratoren kann jetzt noch besser geholfen werden.
SEAL Systems Serviceleiter Thorsten Zwicker: "Naturgemäß gibt es bei SEAL Systems mehr Problemfälle, bei denen wir auch die Eingangsdateien und -daten benötigen. Mit den vorgestellten Methoden haben wir schnell alles beisammen."
Red Hat JBOSS Partnerprogramm JAVA und JEE-Applikationsserver als strategische Plattformen
SEAL Systems hat sich für die Verwendung von JAVA und einem JEE-Applikationsserver als strategische Entwicklungsplattform entschieden. Damit können auch in Zukunft Windows, Linux und klassische UNIX Betriebssysteme dauerhaft unterstützt werden.
Das bringt eine Reihe von Vorteilen für alle SEAL Systems-Kunden:
Funktionalität: Der Applikationsserver enthält eine Reihe von Funktionen, die zeitgemäße Softwareprodukte unterstützen sollten. So unterstützt er unter anderem die Kommunikation per WebService, Messaging, Security, die Anbindung von Datenbanken und verteilte Szenarien.
Standards: Der JEE-Applikationsserver ist standardisiert. Die Standardisierung führt zu eine breiten Marktdurchdringung. Damit ist Know-How für die Entwicklung und den Betrieb von applikationsserver-basierten Anwendungen flächendeckend verfügbar.
Unabhängigkeit: Es sind von mehreren Anbietern zertifizierte JEE-Applikationsserver verfügbar. Anwendungen, die für diese Applikationsserver erstellt werden, sind deshalb auf allen diesen Applikationsservern einsetzbar. Dies erlaubt die Entscheidung, ob die Lösung auf einem kommerziellen oder einem Open Source Applikationsserver eingesetzt wird, oder ob auf einem eventuell bereits vorhandenem Applikationsserver weitere Anwendungen betrieben werden sollen.
Um die Entwicklungsvorhaben auf Applikationsserver-Basis durch entsprechendes Know-How zu unterstützen, nimmt SEAL Systems am Red Hat JBoss ISV Partnerprogramm teil. Dieses Programm unterstützt Softwarefirmen insbesondere im Bereich der Softwareentwicklung für den Applikationsserver JBoss.
Mit dem Fokus auf den Applikationsserver JBoss kann SEAL Systeme seine Anwendungen sowohl auf einer kostengünstigen Open-Source Plattform als auch auf deren kommerziellen Variante für geschäftskritische Einsätze zur Verfügung stellen. In beiden Fällen profitiert SEAL Systems und die Kunden von der Unterstützung durch einen kommerziellen Anbieter als auch von der großen Community einer weit verbreiteten Lösung.
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